28.08.2024 – 2. Runde im ÖFB Cup
Zuschauer*Innen: 5.832
15 € Eintritt (Stehplatz)
Bierpreis: 4,50 € (Baumgartner)
Stadion: Innviertel Arena (Kapazität: 7336)
Tor(e): 1:0 T. Horvat (23. Minute, Graz), 2:0 S. Jatta (32. Minute, Graz), 3:0 S. Jatta (44 Minute, Graz), 3:1 D. Blumberger (45. Minute, Graz)
Rote Karte: S. Jatta (60. Minute, Graz, Grob unsportliches Verhalten)
Anstoßzeit: 18:00
Nach Ried im Innkreis muss man unbedingt mal – da ist immer was los. So schon öfter unter Fußballfans gehört, und es sollte sich bewahrheiten. Unter den Fans gibt es keine Rivalität, trotzdem war das Polizeiaufgebot für Österreichische Verhältnisse riesig. Ried startete mit einer tollen Choreo mit Pyrotechnikeinsatz in den Vereinsfarben Schwarz – Weiss – Grün. Sturm Graz hatte ebenfalls eine Choreo mit dem Spruchband „1. Mai 1909“ und „1. Mai 2025“. Der 1. Mai 1909 ist das Gründungsdatum von Sturm Graz und der 1. Mai 2025 wäre der Termin des Pokalfinale’s in Österreich. Auch Sturm Graz setzte mehrfach Bengalos, Blinker und Strobolichter ein. Eine Durchsage gab es nur wie einmal eine Feuerwerksrakete gezündet wurde, außerdem gab es in der zweiten Halbzeit eine mehrere Minuten lange Unterbrechung wegen vernebelter Sicht nach dem die Ultras des SV Ried jede Menge Bengalos zündeten. Generell wird das Thema Pyrotechnik in Österreich einfach viel weniger polemisch behandelt. Neben einigen Klassikern gab es auch Liedgut im Rieder Block, dass ich nicht wirklich erwartet hätte – unter anderem: „If you hate Sturm Graz – clap your hands“.
Spielerisch konnte Ried die Anfangsphase absolut für sich gewinnen. In den ersten 20 Minuten hatten diese rund 4 Großchancen, die erste größere Torchance konnte Sturm Graz direkt nutzen. Ried hielt wieder gut dagegen, aber die nicht immer sicher stehende Abwehr fing sich noch einen Doppelpack von Jatta ein. Nach dem die Stimmung damit kurzzeitig komplett weg war, erwachte das Stadion nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 wieder. Insgesamt war der Rieder Block stellenweise extrem laut, konnte dies aber nicht über das komplette Spiel halten. In der zweiten Hälfte hatte dann wieder Ried die größeren Chancen – konnte die aber erneut nicht nutzen. In der 60. Minute kam es zu einer Rudelbildung und einer Roten Karte gegen Jatta, nachdem der merhere Rieder Spieler schubste. Aus dem direkt dahintergelegenen Rieder Ultra Block flogen danach einige Bierbecher in die Rudelbildung. Zum Schluss lief das Spiel relativ ruhig aus.
Nach dem Spiel sperrte die Polizei das Stadion rund um den Auswärtsbereich relativ weitläufig ab, was bei absolut keiner Rivalität völliger Quatsch war. Die Anreise erfolgte noch in gemeinsamen Sturm Graz/Rieder Gruppen. Es kam dabei auch zu keinen Auseinandersetzungen. Fazit: Unbedingt mal nach Ried!



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