01.09.2024 – 3. Spieltag der Landesliga Niederrhein Gruppe 1
Zuschauer*Innen: 80
7 € Eintritt
Bierpreis: 2,50 € (Schlösser Alt)
Stadion: An der Feuerbachstraße (Kapazität: 8000 Plätze)
Tor(e): 1:0 Stanojevic (53. Minute, Born), 2:0 Di Donato (77. Minute, Born), 2:1 Elfmeter, Torschütze nicht eingetragen (79. Minute, Turu Düsseldorf)
Anstoßzeit: 15:30
TuRu (Turn und Rasensportunion) Düsseldorf ist die Nummer zwei der Traditionsvereine in Düsseldorf, direkt hinter der Fortuna. Leider ist davon nicht mehr viel geblieben. Seinen größten Erfolg feierte der Verein mit der Teilnahme an der Endrunde der Deutschen Meisterschaft 1925. Hier scheiterte man im Viertelfinale an der Hertha BSC, die Sprechchöre „Fast Meister von 1925“ gibt es auch 2024 – also fast 100 Jahre später noch. Doch die goldenen Zeiten sind längst vergessen, zur TuRu kommen nur noch wenige Fans. Unter 100 Menschen an einem Sonntagsnachmittag Termin spricht leider eine deutliche Sprache – und dies bei einem Traditionsverein. Außerdem befindet sich der Verein in großen finanziellen Schwierigkeiten, dieses Jahr stiegen weitere Sponsoren aus. Sollte die TuRu nicht aufsteigen bleibt eine weitere Saison in der Landesliga finanziell schwer vorstellbar, und nach Aufstieg sieht es absolut nicht aus. Der Appell „Wir reden hier über einen niedrigen fünfstelligen Betrag und nicht über Millionen“, sagt Rey. Der Gegenwert, den potenziellen Sponsoren winkt, ist nach Ansicht des Funktionärs unbezahlbar. „Wir haben täglich 200.000 Besucher, die aus der Bahn blickend im Vorbeifahren auf unser Stadion schauen können. Welcher Klub auf dieser Welt kann Sponsoren schon so eine Reichweite bieten.“ – wirkt dabei schon mehr als verzweifelt (Siehe: https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/sport/der-fussballklub-turu-80-aus-oberbilk-hat-finanzielle-probleme-und-kaempft-ums-ueberleben_aid-107571167)
Spielerisch war Born (die ich lange für Bonn hielt) komplett überlegen, nutzte aber jede Menge gute Chancen nicht. TuRu Düsseldorf konnte durch einen Elfmeter verkürzen – kam aber nicht mehr ran. Von den lediglich 80 Zusehenden leisten übrigens 5! einen organisierten Support, oder versuchten es. Drei davon waren nicht wirklich Textsicher. Man kann nur wünschen das es wieder bessere Zeiten geben wird – viel spricht aber nicht dafür.




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