19.10.2024 – 13. Spieltag der Kreisliga Straubing
Zuschauer*Innen: 350
5 € Eintritt
Bierpreis: 3 € (Helles der Dampfbrauerei Zwiesel)
Stadion: Jahnstadion (Kapazität: 5.000 Plätze)
Tore: https://www.fupa.net/match/sc-1919-zwiesel-m1-sv-bischofsmais-m1-241019
Anstoßzeit: 15:00
Die Stadt Zwiesel im Bayerischen Wald ist vor allem für Glaskunst deutschlandweit bekannt, nicht aber für den 1919 gegründeten Fußballverein SC Zwiesel. Der Verein wurde von Schülern der Glasfachschule Zwiesel gegründet. In der erfolgreichsten Phase in den 1970er Jahren spielte der Verein in der Landesliga. Mittlerweile spielt der Verein in der Kreisliga ziemlich weit unten, größere Ambitionen gibt es nicht.
Bevor wir zum Spiel kommen, muss ich aber über diese furchtbare Playlist meckern: Gute Freunde kann niemand trennen (Franz Beckenbauer), ACDC, Schlagersongs und die Böhsen Onkelz nacheinander hält wirklich niemand aus. Ansonsten nimmt der Verein auch wirklich alles mit: als Tormusik gibts Major Tom von Peter Schilling und als Einlaufmusik Hells Bells von ACDC. Bei einem Sieg „Oh wie ist das schön“. Alles irgendwo kopiert.
Das Spiel gegen Bischofsmais zählt als eine Art kleines Derby und lockte immerhin ca. 350 Menschen an. Spielerisch war die Mannschaft von Bischofsmais deutlich stärker, aber Zwiesel konnte sich kämpferisch durchsetzen. Besonders negativ muss man den Schiedsrichter erwähnen, der vieles falsch sah und einem Spieler eine Gelb-Rote Karte gab, der gar keine Gelbe Karte vorher hatte. Fiel ihm dann nach einem kurzen Spielerprotest auch auf. Ansonsten wurde das Spiel von beiden Mannschaften fair geführt. Was eigentlich bis auf zwei Fans, die sich dauerhaft gegenseitig beleidigten auch alle anderen so sahen. Immerhin hatten die zwei einen guten Unterhaltungswert. Ansonsten wurde ich bei einer Pinkelpause noch von einem „Ordnerkind“ – also einem Kind mit einer Ordnerweste „beaufsichtigt“ – randalieren im Sportheim ist nämlich verboten! Fazit: Schöner Kreisligaplatz, kann man definitiv mitnehmen.


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