18.01.2025 – 17. Spieltag der 1. Bundesliga

Zuschauer*Innen: 15.000

38 € Eintritt. (Sitzplatz E2 Gäste)

Bierpreis: 5 € (Stuttgarter Hofbräu Kellerbier)

Stadion: Voith-Arena (Kapazität: 15.000)

Anstoßzeit: 15:30 Uhr

Tor(e): https://www.youtube.com/watch?v=VVNvwK_fFdk

Zu Beginn zwei Dinge bevor wir in den Bericht reingehen: im Heidenheimer Block kam es zu einem medizinischen Notfalll, bei dem der früherer Heidenheim Spieler Jürgen Munzel verstarb. Rest in Power! https://www.hz.de/sport/1-fc-heidenheim/zuschauer-stirbt-nach-medizinischem-notfall-in-der-voith-arena

Außerdem großen Dank an alle, die dafür sorgten das die AFD ihren Infostand abbrechen musste. https://www.sport1.de/news/fussball/bundesliga/2025/01/medien-st-pauli-fans-sorgen-fur-polizeieinsatz-an-afd-stand

Heidenheim an der Brenz ist eine Stadt im Osten Baden-Würrtembergs an der Grenze zu Bayern. Die öffentliche Verkehrsbindung ist nicht sehr gut, man braucht einfach von jeder Richtung ewig dort hin. Statt einem Groundhopping Bericht, ist es diesmal wieder ein St. Pauli Fanbericht.

Die Voith-Arena hält einen kuriosen Rekord: mit der Lage auf dem Heidenheimer Schlossberg auf 555 Meter Höhe ist es das höchstgelegene Stadion im deutschen Profifußball. Mittlerweile merkt man allerdings deutlich, dass der 1. FC Heidenheim zu schnell zu groß wurde – überall hakt und zwickt es an der Infrastruktur. In der Schublade gibt es Pläne das Stadion und die Infrastruktur großflächig auszubauen, der Plan dürfte auch vom Bundesligaverbleib abhängig sein. Der Einlass im Gästesektor war eine absolute Katastrophe, völlig sinnfreier Aufbau der Gitter, dazu wurden sehr junge Secu Arbeiter*Innen von älteren gedrängt „strenger“ zu kontrollieren. Der Dude der mich kontrollierte war so überfordert, dass er anordnete das ich meine Jacke ausziehen soll – und meine vollen Hosentaschen völlig ignorierte. Das Stadion ist mittlerweile viel zu klein geworden, man ist dafür aber extrem nah am Spielfeld. Die Fanszene von Heidenheim zeigte sich sehr sympathisch und laut. Bei uns wars natürlich auch dauerhaft sehr laut.

Spielerisch bestimmte keine Mannschaft das Spiel, offener Schlagabtausch mit einem guten Ende für uns. Die minutenlange VAR Entscheidung nervte, die Emotionen mit dem zweiten Tor, direkt nach dem vermeintlichen Ausgleichstreffer waren umso heftiger. Dies gab es ein paar Blaue Flecken, als Andenken quasi. Zum Schluss mussten nochmal die Cops und die Bahn Security am Bahnhof nerven. Ohne diese ganzen nervigen Rahmenbedingungen wäre es in Heidenheim bestimmt noch viel netter. Auch wenn die einzige Kneipe im Bahnhofsbereich nicht bei einem Heimspiel schließen würde. Aber danke für den nächsten St. Pauli Sieg im Baden-Württemberg! 😉

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Zitat des MONATS: Februar

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