23.02.2025 – 23. Spieltag der 2. Bundesliga
Zuschauer*Innen: 11.032
35 € Eintritt. (Sitzplatz Gegengerade)
Bierpreis: 5,50 € (Grüner Helles)
Stadion: Sportpark Ronhof (Kapazität: 16.626 Plätze)
Anstoßzeit: 13:30
Tor(e): https://www.youtube.com/watch?v=oeCPPfLvmu4
Fürth grenzt direkt an Nürnberg und hat rund 130.000 Einwohner*Innen. Dies ist immerhin die sechstgrößte Stadt in Bayern. An einem lauen warmen Februarsonntag entschloss ich mich deswegen durch ein Spaziergang durch die wirklich schöne Altstadt zum Stadion, vom Bahnhof aus. Witzigerweise geht der direkte Weg durch einen Friedhof, und der Weg wurde auch von vielen Fans genutzt. Das Stadion findet man dann direkt in einem Wohngebiet, hat einen sehr Englischen Style.
Das Stadion wurde 1910 am selben Ort erbaut, damit gehört Greuther Fürth zu den Vereinen die am längsten an ihrem Originalstandort spielen. Es folgten dutzende Umbauten und Modernisierungen – zuletzt beim Aufstieg in die 1. Bundesliga in der Saison 2021/22. Das Stadion wirkt aber weiterhin sehr durcheinandergewürfelt und hat jede Menge Charme. Auch der Außenbereich ist teilweise sehr wild gestaltet. Leider ist der Kioskbereich weiterhin eine absolute Katastrophe, seit meinem letzten Besuch wurde mittlerweile immerhin Kartenzahlung eingeführt, aber man muss so absurd lange anstehen. Einfach nur nervig.
In dem Bereich der Gegengerade, wo ich mich befand, fanden sich auch einzelne Eintracht Braunschweig Fans ein. Warum auch immer, im Gästebereich war noch einiges an Platz. Die verhielten sich dann äußerst nervig. Der Gästeblock baute ewig an einer Choreo und ich vermutete zwischendurch eine komplizierte Hochziehchoreo, das Ergebnis war dann aber eher sehr mäßig für den Aufwand. Direkt vor Spielbeginn wird man übrigens mit dem Fürth Lied „Dass wir vom Ronhof sind“ gefoltert. Anders kann man das wirklich nicht ausdrücken. https://www.youtube.com/watch?v=wsgoPXMGm7k. Supportmäßig kam mal mehr von Fürth, mal mehr von Braunschweig – aber beide auf einem mäßigen Niveau. Hat mich Supportmäßig jetzt nicht beeindruckt. Die Ultras von Fürth präsentierten auch erneut die Forderung das „Greuther“ aus dem Namen zu streichen (https://www.sueddeutsche.de/sport/spvgg-greuther-fuerth-greuther-kunde-in-fuerth-1.5625876) und solidarisierten sich mit Braunschweig (keine Streichung vom Gästekontigent bei Derbys).
Spielerisch bestimmte Fürth das Spiel, nutzte aber ewig die Chancen nicht. Nach dem 1:0 gings dann aber Schlag auf Schlag. Braunschweig verlor absolut verdient. Nach dem Abpfiff hatte ich auch genügend Zeit wieder zurückzulaufen, zu Shuttles kann ich deswegen nichts sagen. Insgesamt wars ein toller Tagesausflug.







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