25.03.2025 – 30. Spieltag des Scottish Championship
Zuschauer*Innen: Wurde leider nicht durchgesagt, auch sonst findet man nichts dazu.
24 Pfund Eintritt. (freie Platzwahl) (ca. 28 €)
Bierpreis: Alkoholverbot
Stadion: Almondvale Stadium (Kapazität: 10.006 Plätze)
Anstoßzeit: 20:45
Tor(e): https://livingstonfc.co.uk/livingston-1-0-falkirk-2/
Manchmal macht man fürs Groundhoppen merkwürdige Dinge. Zum Beispiel mit dem Zug von Edinburgh nach Livingstone, um in einer hässlichen Planstadt 35 Minuten durch trostlose Reihenhäusersiedlungen zu laufen um zum Stadion zu kommen. Wie heißt dieses Stadion von Livingstone eigentlich? Das nichtmal leicht zu klären. Das Almondvale Stadium, wird the Vale genannt. Laut Futbology heißt der Sponsorenname Tony-Macarroni Arena, aber der wird verdammt oft gewechselt. Mittlerweile hat sich ein lokales Taxi Unternehmen (scheint da ja gut zu laufen) eingekauft und das Stadion in Home of the Set Fare umbenannt. Das Stadion gehört auch der Stadt und wird jedes Jahr neu von Livingstone gemietet, alles bisschen kurios dort. Wenn wir schon bei kurios sind können wir direkt zur Geschichte des Vereins kommen. Der FC Livingston wurde 1943 als Ferranti Thistle in Edinburgh gegründet und 1995 in die neu gegründete Stadt Livingstone umgesiedelt, der Vereinsnarme und die Farben wurden geändert. Mittlerweile spielt man im Scottish Championship (2. Liga).
Vor Ort verkaufte mir eine schlecht gelaunte Frau eine Tageskarte – natürlich ohne zu Fragen wie ich sitzen möchte. Den maximal schlechten Sitzplatz besserte ich aber auf der Haupttribüne auf – eine Kontrolle fand nicht statt. Dazu gabs den schlechtesten Pie meines Lebens. Völlig zufällig erwischte ich die Gästemannschaft des Fallkirk FC – die Fans werden aktuell so als mit das beste was die schottische Szene supportmäßig zu bieten hat bezeichnet. Auch Tabellarisch traf der erste auf den zweiten – sportlich war das Spiel aber etwas zäh. Das Livingstone das ganze in der Nachspielzeit noch mit einem super sehenswerten Tor gewann und ich im Heimblock stand entschädigte dann doch sehr. Zum Schluss gabs noch einen kleinen Einblick in den Innenraum des Stadions.
Supportmäßig war Falkirk super, die erinnerten sehr an die deutsche Ultrakultur. Es wurde auch mit Fahnen als Stilmittel gearbeitet. Livingston leistete eher den typischen Inselsupport – stellenweise aber auch sehr laut. Als Fazit war das ein super Erlebnis – danach ging es leider die trostlosen 35 Minuten zum Bahnhof zurück.





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