12.07.2025 – 3. Spieltag der Gruppe C (Frauen EM) in Luzern
Zuschauer*Innen: 14.213
Eintritt: 25 Schweizer Franken (Block D2)
Bierpreis: ca. 7 € für 0,4 l Heineken
Stadion: Swissporarena (Luzern) Kapazität: 16.490
Tor(e): https://www.youtube.com/watch?v=7zFrpKunIvA
Anstoßzeit: 21:00
Die Frauen EM in der Schweiz brach alle bisherigen Rekorde. Nach den ersten Spielen und Berichten der Stimmung vor Ort bekam ich auch richtig Lust drauf, also ab nach Luzern. Ich hatte vorher keine Ahnung über Luzern. Die Stadt hat rund 85.500 Einwohner*Innen und ist Hauptort des gleichnamigen Kantons, in Deutschland mit einer Landeshauptstadt gleichzusetzen. Luzern liegt direkt am Vierwaldstätterersee im Alpenbereich. Die wunderschöne Altstadt hat mich absolut fasziniert. Direkt am Bahnhof war die Uefa Fanzone, hier gab es kostenloses Trinkwasser und Sonnencreme. Auch überall in der Stadt traf man Leute mit Dänemark oder Polen Trikot. Überall in der Stadt wurde die EM auch eingebunden, das Ampelmännchen bei Straßenübergängen wurde durch eine Fußballspielende Figur mit Zopf ersetzt. An mehreren Stellen wurden überdimensionierte Spielbälle als Fotomotiv aufgestellt und viele lokale Geschäfte dekorierten ihre Schaufenster mit EM Motiven. Erfolgsmäßig ging es um wenig, beide Mannschaften waren schon ausgeschieden. Nachdem ich einige lokale Schweizer Biere getestet hab, ging es mit dem Fanmarsch der Dänen zu Fuß zum Stadion. Der Marsch wurde von Dänischen Frauen angeführt und war sehr bunt inklusive Trans und Regenbogenflaggen. Ein kurzer Störversuch von polnischen rechten Fans wurde von der Schweizer Polizei schnell abgeblockt. Auf dem Weg ging ich mit Dänischen Fans in ein Bierlokal um uns mit Wegbier zu versorgen, witzigerweise gab es als Auswahl Astra oder Super Bock (Portugal). Am Stadion angekommen war alles super organisiert, und es gab überall kaum Wartezeiten. Für angetrunken aber rund 7 € für ein 0,4 l Heineken auszugeben werde ich mir vermutlich nie verzeihen. Schmeckte übrigens ganz schön scheiße. Die Swissporarena wurde 2011 eröffnet und hieß an dem Tag übrigens anders, weil lokale Sponsoren bei der EM nicht erlaubt sind. Ignorieren wir aber einfach. Zur Kapazität gibt es unterschiedliche Angaben, weil ein Block je nach Nachfrage erweitert werden kann. Absolut hübsches Stadion, hat mir gut gefallen. Spielerisch mussten sich die Nationalmannschaften von Polen und Dänemark nicht zurückhalten, nachdem man ja nicht mehr weiterkommen konnte. So war es ein sehr offenes offensives Spiel, dass Polen für sich entscheiden konnte. Der Sieg war sogar historisch, der erste EM Sieg einer Polnischen Frauen Mannschaft bei einer EM. Nach dem Spiel ging es dann mit Sonderzügen zurück ins Stadtzentrum. Wieder perfekt organisiert. Wären die Schweizer Preise nicht, wäre Luzern eine meiner (neuen) Lieblingsstädte.






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