15.08.2025 – 4. Spieltag der 1. Liga (Nemzeti Bajnokság)

Zuschauer*Innen: – (Zahl wurde nicht bekannt gegeben)

Eintritt: ca. 70 € VIP

Bierpreis: – (Borsodi Mester)

Stadion: Szusza Ferenc Stadion (Kapazität: 13.501)

Tor(e): https://www.youtube.com/watch?v=9poDbdMzYdg

Anstoßzeit: 20:00

Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn mit ca. 1,7 Millionen Einwohner*Innen. Die Stadt liegt an der Donau im ungarischen Mittelgebirge. Újpest Budapest ist mit 20 nationalen Meistertiteln und 11 Pokalsiegen der zweiterfolgreichste Verein im Land. Der Verein wurde 1885 gegründet und ist somit der älteste eingetragene Verein Ungarns. Im Gegensatz zu Ferencváros besitzt der Verein mittlerweile keine großen finanziellen Mittel mehr, Erfolge blieben in den letzten Jahrzehnten aus. Das Szusza Ferenc Stadion wurde 1922 eröffnet und 2001 renoviert. Mittlerweile erfolgte aber seit 24 Jahren keine Renovierung mehr, und es bröckelt quasi an allen Ecken und Enden. Für Groundhopper genau das richtige. Seit 2003 trägt das Stadion den Namen von Ferenc Szusza, 24 maliger Nationalspieler. Er spielte von 1941 bis 1960 einschließlich für Újpest. Der Verein wird organisiert von den Ultra Viola Bulldogs supported, den Auftritt würde ich als okay bezeichnen. Absolut nichts besonders, was sicherlich auch daran lag, dass keine Gästefans anwesend waren. Mit dem Wechselkurs leistete ich mir hier ein VIP Ticket, dass Essen war super – im Gegensatz zum Bier. Wirklich viele Ausländer fanden sich hier nicht ein, man reagierte doch halbwegs überfordert auf meinen Wunsch Englisch zu sprechen. Ging, dann aber doch alles. Fußballerisch war es wirklich schlimm, Újpest machte das Spiel und hatte locker doppelt so viele gute Chancen. Das Tor machte dabei aber (natürlich, bei dem Spielverlauf) Kisvárda. Leider wurde keine Besucherzahl durchgesagt, wirklich gut gefüllt war das Stadion aber nicht. Richtig wild wurde es aber zum Schluss, dass Stadion liegt am absoluten Stadtende von Budapest. Nach der Fahrt mit der Ubahn fährt ein Bus weiter, nach dem Spiel gab es aber keine Sonderbusse – sondern nur den einen Bus, der ca. alle 20 Minuten fuhr. Also lief ich lieber mit dem Mob, durch die dunkelsten und unbeleuchtesten (und dreckigsten) Ecken von Budapest. Stellenweise war ich wirklich froh in dem Mob zu sein. Katastrophale Öffi Situation, die wirklich gar nichts mit einer 1. Liga zutun hat.

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Zitat des MONATS: NOVEMBER

„Fußball interessiert mich überhaupt nicht.“

Der euphorisierte Segler Felix van den Hövel bei der DFB Pokal Auslosung