26.09.2026 – 11. Spieltag der Kreisliga Würzburg

Zuschauer*Innen: 20

5 € Eintritt (Freie Platzwahl)

Stadion: Beate-Uhse Kampfbahn

Bierpreis: 3 € (Distelbräu Helles – Kombipaket Bier + Wurst 5 €)

Anstoßzeit: 16:00

Die Freien Turner Würzburg entstanden 1899 aus der deutschen Arbeiterbewegung, zuvor wurden Arbeiter gezielt aus bürgerlichen Turnvereinen ausgeschlossen. 1911 gründete der Verein eine Fußballabteilung, in der Nazizeit stellte sich man konsequent gegen Hitler. Am 18. Februar 1933 sagte man ein wichtiges Punktspiel ab, um gegen Hitler zu demonstrieren. Am 20. März 1933 wurde der Verein verboten und sämtliche Sportgeräte beschlagnahmt. Das Vereinsheim und der Sportplatz wurde von der Hitlerjugend besetzt und genutzt.1937 wurden mehrere Ex-Mitglieder verhaftet, weil sie bei einer Beerdigung einen Kranz in den Farben der aufgelösten Freien Turnerschaft“ niedergelegt und ein Ex-Mitglied eine Grabrede gehalten hatte. Man warf ihnen zudem „Vorbereitung zum Hochverrat“ vor, weil sie auf nachfolgenden Treffen von Vereinsmitgliedern der Fußballabteilung in verschiedenen Gasstätten „staatsabträgliche Reden“ gehalten hatten. Da es sich bei ihnen um „gefährliche Staatsgegner“ handelte, wurden sie zu Strafen von bis zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Andere Mitglieder, wie der bekannte Schwerathlet Otto Menig (senior) und der mehrmalige Vereinsvorsitzende Adolf Racky, haben wegen ihrer Überzeugungen sogar einige Zeit im KZ-Dachau verbracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg organisierten sich die Überlebenden und konnten die Strukturen des Sportvereins relativ schnell wieder herstellen. Leider findet sich kein Denkmal am heutigen Sportplatz dazu. Großartige Erfolge in der Fußballabteilung konnte man in den Jahrzehnten danach nicht erreichen. Nachdem man im Jahr 2012 wieder einmal finanziell am Abgrund stand, und länger erfolglos einen Sponsor suchte konnte man das Erotikunternehmen „Beate Uhse“ gewinnen und spielt seitdem auf der „Beate Uhse Kampfbahn“. Dabei lässt man so unglaublich viel Potenzial liegen (oder sieht es nicht), es würden doch landesweit Groundhopper für eine Eintrittskarte (gerne auch FSK18 und unter 18 Version) im Beate Uhse Stil hinreisen, aber es gibt nicht mal eine Eintrittskarte vor Ort.

Irgendwann in der 60 Minute wurden 5 € Eintritt eingesammelt, auf einem Sportplatz der keinen Ausbau hat. Neben Plastikstühlen für Ersatzspieler und Trainerteam gab es: NICHTS. Der gestellte Linienrichter vom TSV Lengfeld war auch mal wieder komplett motiviert (nicht) und lieber in Privatgespräche vertieft. Auch Skurril: der Platz geht direkt in einen Campingplatz über, es gibt sogar einen direkten Weg dorthin. Spielerisch braucht man nicht viel erzählen, außer dass der Schiedsrichter wirklich schlecht war. Beste Szene war als ein Fußballspieler von Würzburg zu einem Lengfeld Spieler sagte „joa der Schiedsrichter ist bisschen verwirrt heute.“. Lengfeld konnte den schlechten Kick gewinnen und Platz abgehakt. MACHT MAL MEHR LUSTIGE DINGE MIT DEM SEHR KOMISCHEN STADIONNAMEN VOR ORT.

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Zitat des MONATS: September

„Was für eine Art Pferd ist er? Ich habe einen Friesen, er kommt mir sehr ähnlich vor. Er ist groß, wirkt körperlich etwas einschüchternd – und dann ist er sehr lieb, lässt sich streicheln und reiten.“

Juve Trainer Luciano Spalletti über Nick Woltemade